Das Mögliche im Sein

Ausstellungen, Installationen

Der künstlerischen Arbeit »Das Mögliche im Sein« geht ein einmonatiger Aufenthalt in Dornbirn und ein Jahr Arbeit mit einer Gruppe in der »Tankstelle« in Bregenz voraus, in der Susanne Bosch regional eine Vielzahl an selbstorganisierten Projekten kennenlernt/e, »die sich auf spannende Art mit der Gestaltung einer zukunftsfähigen Lebensweise auseinandersetzen«. Die direkten Begegnungen mit lokalen Projekten findet zusammen mit anderen Interessierten, in Zweierbegegnungen und mit Jugendlichen des Formats »Junge Utopie« statt. Die Erkenntnisse, Eindrücke und Informationen werden als künstlerische Installation im Gebäude des Bildungshauses St. Arbogast für die Tage der Utopie visuell umgesetzt.

Susanne Bosch ist Künstlerin, Kunstforschende und lehrt. Sie arbeitet überwiegend im öffentlichen Raum und an Langzeitfragen, die sich mit dem Demokratiebegriff künstlerisch auseinandersetzen. Das beinhaltet u.a. Arbeiten zu Geld, Migration, Überleben, Arbeit, gesellschaftliche Visionen und Beteiligungsmodelle. Seit 2009 fokussiert sie sich zunehmend auf die Untersuchung von nachhaltigen Lebens- und Arbeitsmodellen weltweit. Susanne Bosch hat 2012 einen Doktortitel für ihre Arbeit über »Learning for Civil Society Through Participatory Public Art« an der University of Ulster, Belfast erworben.