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Das enkeltaugliche Morgenland

Neue Kanäle für Ideen

»Das Prinzip der Finanzierung unserer Projekte erfolgt meist über die Freie Spende. Jeder soll geben, was es ihm wert ist. Klappt ganz gut!«

»Ja, wir machen schon eine Publikation über das Festival, aber wir dokumentieren darin nur das, was wir nicht planten, das Unvorhergesehene, das Spontane, das was sich neu entwickelte!«

Zwei Haltungen, die stellvertretend für die Projektkultur, für den Zugang und den Geist der Unternehmungen der beiden außergewöhnlichen Initiatoren sind.

Ihr derzeit bekanntestes Projekt ist der »Ideenkanal«, eine neue Art von Ideenwettbewerb, der junge, engagierte Menschen aus der Region bei der Realisierung ihrer eigenen Vorhaben unterstützen will. Neu ist, dass der Ideenkanal die Gewinner nicht nur finanziell belohnt, sondern ihnen vor allem ein Netzwerk von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren zur Umsetzung ihrer Ideen zur Verfügung stellt.

Daneben betreiben die beiden Liechtensteiner ein interdisziplinäres Netzwerk für die Förderung gesellschaftlichen Engagements im Fürstentum, organisieren das internationale MorgenLand-Festival für eine enkeltaugliche Zukunft und einen Club für – auch ganz wichtig – Partys.

Die beiden Initiatoren Christof Brockhoff (25 Jahre) und Stephan Schweiger (26) realisieren bereits eine Reihe von Werten und Prototypen gelebter Utopie und stellen diese auf den »Tagen der Utopie« vor. Im Mai wird etwa das »MorgenLand-Festival« in Schaan über die Bühne gehen. Ein Ort, an dem kreative Lösungen für dringende Zukunftsprobleme live erarbeitet werden sollen.

Christof Brockhoff studierte Tourismus- und Freizeitmanagement in Holland und Spanien. Schrieb sich noch für einen Masterlehrgang in Liechtenstein ein, brach diesen dann aber ab. (»Liaba macha!«)

Stephan Schweiger studiert neben Ideenkanal und Morgenland derzeit an der Hochschule Liechtenstein Wirtschaftsinformatik.